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Die Anruferin
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Diese Rolle, in die sie gerne schlüpft, wenn sie sich bedroht fühlt, bietet ihr Schutz vor der Realität, die von der kranken Mutter (Franziska Ponitz) und der Erinnerung an die tote Schwester dominiert wird. Als Irm ihr neues Opfer Sina Braunsdorf (Esther Schweins) kennen lernt, gerät alles außer Kontrolle. Die unfreiwillige Freundschaft bedroht das routiniert bizarre Spiel mit geliehenen Identitäten – und bietet Flucht aus dem falschen und Chance auf ein neues Leben.DIE ANRUFERIN bietet dem Zuschauer suggestive Bilder und eine hochkarätige Besetzung: Mit Esther Schweins, Franziska Ponitz und der aufstrebenden Valerie Koch erzählt Felix Randau in diesem Psychogramm von der Einsamkeit einer jungen Außenseiterin und ihrer Sehnsucht nach Zuneigung und einem Quentchen Liebe, von Überforderung im Alltag und schmerzhafter Suche nach Nähe und Verständnis. Von der Macht der Verzweiflung und der Kraft der Hoffnung.
DIE ANRUFERIN verspricht ein rauer und gleichzeitig zärtlicher Film über das sich Verlieren und Wiederfinden, über das Leben, das Wunden schlägt und über den Triumph der Freundschaft, die diese Wunden heilen kann zu sein.
Die Filmbewertungsstelle hat den Film übrigens mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. In der Begründung schreibt die FBW: „Eine virtuose Gratwanderung, psychologisch stimmig, präzise inszeniert, spannend, überraschend. Thriller, schwarze Beziehungskomödie, schizophrene Fallstudie? Wenig Vergleichbares findet sich im jüngeren deutschen Film.“
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