Unsere Geschichte beginnt in Hamburg-Harburg. Gegen Mitte der 80er Jahre. Geplagt von kraterähnlichen Hautausschlägen, seiner kranken Mutter (Susanne Lothar) und einer labilen Nachbarin (Livia S. Reinhard) schlägt sich der junge Heinz Strunk (Maxim Mehmet) mit Tanzmusik durch. Er ist Saxophonist der Mucker-Kapelle „Tiffanys" und mit der findet er sich auf Schützenfesten und Dorf-Hochzeiten wieder. - ein bizarres Universum ist das - bestehend aus Korn, Klaus & Klaus und Koteletts. Während ihn der unberechenbare Bandleader Gurki (Andreas Schmidt) in die Geheimnisse des Show-Business einführt, versucht Heinz dieser Vorhölle durch eine Solo-Karriere als Hit-Produzent zu entkommen. Mit den Sängerinnen Anja (Susanne Bormann) und Jette (Anna Fischer) sieht er nicht nur sein musikalisches Glück zum Greifen nah. Doch das Schicksal meint es zunächst nicht gut mit „Heinzer", dessen Karriere erst ins Rollen zu kommen scheint, als Show-Gigant Oliver Bendt (Sylvester
Groth) auf offener Bühne Feuer fängt…
FLEISCH IST MEIN GEMÜSE wurde als Buch über 250.000 mal verkauft. Es ist Heinz Strunks ‚ziemlich' autobiografischer Roman und viele Leser werden sich gefragt haben, wann es denn endlich den Film zum Buch geben wird... - wo es doch schon ein Hörbuch und sogar eine Musical-Version gibt.
Hier ist er nun also: Im Frühjahr 2007 entstand der Kinofilm FLEISCH IST MEIN GEMÜSE und ab April 2008 ist dann auch in unseren Kinos zu sehen.
Regisseur und Drehbuchautor Christian Görlitz verzichtete laut Pressemitteilung auf jeglichen „Comedy"-Klamauk und verfilmte an Originalschauplätzen im Hamburger Umland die „Landjugend mit Musik": Gefangen in einem Teufelskreis aus Tanzmucke, Acne Conglobata und einer psychisch kranken Mutter versucht der junge Heinz verzweifelt „abzuliefern". „Fleisch ist mein Gemüse" vereint ein starkes Darsteller-Ensemble um Maxim Mehmet („NVA"), Susanne Lothar („Funny Games"), Andreas Schmidt („Sommer vorm Balkon") und Anna Fischer
(„Liebeskind").
Bleibt nur noch abzuwarten, wie der Film gegenüber dem Buch ankommt. Aber eine alte Weisheit kann es nicht besser sagen: Vergleiche niemals das Buch mit dem Film! Das sind zwei Dinge für sich – und beide können gut oder auch nicht so gut sein...



























