Mr. Shi ist ein verwitweter Rentner aus Peking. Seine einzige Tochter Yilan lebt seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten. Als sie sich scheiden lässt, fasst er den Entschluss sie zum ersten Mal zu besuchen. Er will ihr in dieser schwierigen Phase beistehen. Mr. Shi hat sich vorgenommen, den Grund für die Scheidung in Erfahrung zu bringen und das Leben seiner Tochter neu zu ordnen. Seine Tochter Yilan jedoch zeigt sich wenig begeistert von seiner Unterstützung, denn zu gut weiß sie um die offenen, aber unausgesprochenen Geheimnisse seiner eigenen Ehe. Mr. Shi bleibt jedoch hartnäckig und Yilan beginnt, ihm aus dem Weg zu gehen.Er ist enttäuscht, jedoch nicht entmutigt - also sucht sich Mr. Shi eine andere Beschäftigung und beginnt das kleine Städtchen zu erkunden. Auf einem seiner Ausflüge lernt er eine ältere Dame kennen, welche aus politischen Gründen aus dem Iran fliehen musste. Keiner der beiden kann gut Englisch sprechen, aber mit Hilfe von Gesten verstehen sie sich auf ihre ganz eigene Art.
Zwischen ihnen entwickelt sich eine seltene Freundschaft, in der beide für kurze Zeit der Scheinwelt entfliehen, die jeder für sich über die Jahre um sich herum aufgebaut hat, um die Hoffnung in beider Leben aufrecht zu erhalten. Die Freundschaft endet jedoch abrupt, als Madams Sohn sie in ein Pflegeheim bringen will.
Durch Madams Abschied und nach einem Streit mit Yilan kann Mr. Shi nicht länger vor seiner Vergangenheit davonlaufen. Er muss endlich der Wahrheit ins Auge sehen und die Dinge so akzeptieren, wie sie sind. Nur dann kann er für seine Tochter wieder der Vater sein, der er einmal war.