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Wild Tigers I have known Hot

 

Wild Tigers I have known
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Jeder hasst die Mittelschule. Logan hasst sie besonders. Der introvertierte 13-Jährige kriegt dort jeden Tag zu spüren, dass er ‚anders‘ ist. Seine Zuflucht sind Tagträume, in denen wilde Tiere und andere Jungs zu seinen Gefährten werden. Logan verliebt sich in den coolen Außenseiter Rodeo, der sich einfach nur langweilt. Und findet einen Weg, ihn zu seinem Freund zu machen. Während die Schulkinder Tiger-Parties feiern, wird die Schule von Berglöwen heimgesucht, die draußen in den Wäldern leben.
Mit WILD TIGERS I HAVE KNOWN, von Gus van Sant produziert und beim Sundance Film Festival 2006 uraufgeführt, hat Cam Archer einen faszinierenden Debütfilm geschaffen. Eine Teenager-Studie mit hypnotischen Bildern und einem elektrostatisch aufgeladenen Soundtrack über die Langeweile des normalen Lebens und die Freiheit der Fantasie.

Logan und Rodeo haben keine Angst vor den Löwen – auch die Geschichten über Schulkinder, die sich angeblich in den Höhlen umgebracht haben, halten sie nicht davon ab, sich im Wald zu treffen. Joey muss mit ansehen, wie sich sein bester Freund immer mehr von ihm entfernt – bald glaubt auch er wie die anderen in der Schule, dass Logan schwul ist. Er selbst macht Listen darüber, ‚wie man cool wird‘: Motorräder, Rasierwasser, europäische Sprachen lernen, Psychrock, schwarz tragen, Online-Freundschaften, Gitarre spielen, ‚ein Bandfotograf werden‘ und „Abercrombie & Flitch“ stehen darauf. Er weiß nicht, dass es cooler wäre, keine Listen zu machen.
Logans Verliebtheit in Rodeo lassen ihn eine weibliche Figur erfinden, Leah, die Rodeo in langen Telefongesprächen verführt. Doch dieses Spiel endet spätestens, als Rodeo darauf drängt, Leah zu sehen. „Es wird besser, glaube mir“, weiß Logans Mutter. „Die Mittelschule hasst jeder. Es liegt an dir, wie lange du sie hassen willst.“
Der Direktor rät zu Toleranz und Freundlichkeit, die Mitschüler schlüpfen in Tigerfarben, Rodeo zieht sich zurück – und dann begegnet Logan einem Löwen. Später wird er sich „It didn’t kill me“ – „Es hat mich nicht umgebracht“ mit Lippenstift auf den Körper schreiben.ÜBER DEN FILM

Logan lebt in Kalifornien und geht auf die Mittelschule. Was für ihn kein Spaß ist, denn Logan ist ein Außenseiter, der jeden Tag gehänselt und manchmal auch verprügelt wird. Die anderen Jungs interessiert wenig mehr als Saufen und Klauen – Blödsinn machen eben, cool sein. Dafür hat Logan kein Interesse. Aber anders als sein ebenso introvertierter Freund Joey, der krampfhaft versucht, so wie die anderen zu werden (und dadurch nur noch uncooler wirkt), lebt Logan in einer bizarren Welt aus Tagträumen, sexuellen Fantasien, Klamotten und Schminksachen seiner Mutter und einsamen Exkursionen in die Natur. Insgeheim sehnt er sich nach jemandem, mit dem er sein Anderssein teilen könnte.
Als er den etwas älteren Rodeo unter der Dusche sieht, richten sich seine Fantasien auf den Schulrebellen, der genau wie er die anderen Jungs meidet. Beide freunden sich an – ihr Treffpunkt sind die Höhlen im Wald, in denen angeblich die Berglöwen leben, die hin und wieder auch auf den Schulhof kommen. Eltern und Lehrer verbreiten Panik, die Polizei wird eingeschaltet, um die wilden Tiere zu erschießen.

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