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A History Of Violence
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Toms Handeln lässt ihn über Nacht zur lokalen Berühmtheit avancieren und auch die nationalen Medien berichten ausführlich über den Überfall, der dem Familienvater Respekt, aber auch schräge Blicke einbringt. Seinem leicht vergeistigten Sohn verleiht der Vorfall indirekt etwas Mut, und macht ihn zum Gespräch der Schule. Tom fühlt sich aber mit dem Medienrummel um seine Person unwohl. Er versucht, den Vorfall zu vergessen und wieder in die Normalität des Alltags zurückzukehren. Erschwert wird sein Vorhaben jedoch durch das Eintreffen eines bedrohlich wirkenden Mannes, der eines Tages den Imbiss betritt und sich Tom als Carl Fogarty vorstellt. Fogarty legt seine dunkle Sonnenbrille ab, unter der sich ein entstelltes linkes Auge findet. Fogarty macht Tom für diese Verletzung verantwortlich und spricht ihn, im Beisein seiner Frau Edie, mit dem Namen Joey Cusack an, und plaudert über die alten Zeiten in Philadelphia. Tom gibt vor, dass es sich um ein Missverständnis handle. Er heiße Tom und sei niemals in seinem Leben in Philadelphia gewesen. Er bittet Fogarty zu gehen, der sich durch die Nachforschungen des örtlichen Sheriffs als Mitglied einer Verbrecherbande von der US-amerikanischen Ostküste entpuppt. Fogarty beginnt von nun an die Familie zu terrorisieren. Er stellt Edie Stall und ihrer kleinen Tochter in einem Einkaufszentrum nach und verspricht ihr, dass sich ihr Leben in nächster Zeit drastisch ändern werde.
Die Situation eskaliert, als Fogarty mit zwei Männern zum Haus der Stalls fährt. Er hat Toms Sohn in seine Gewalt gebracht und besteht darauf, dass Tom mit ihm kommt. Tom gelingt es, die beiden Begleiter von Fogarty zu überwältigen und zu töten. Bei dem Kampf wird er von Fogarty angeschossen und fällt zu Boden. Kurz bevor Fogarty den verwundeten Tom aber töten kann, wird er von Toms Sohn mit einer doppelläufigen Schrotflinte erschossen.
Damit stellt sich heraus, dass Tom Stall die Jahre über ein düsteres Geheimnis vor seiner Familie verborgen hat. Sein wirklicher Name ist Joey Cusack, er stammt aus Philadelphia und gehörte dem kriminellen Milieu an. Joey flüchtete jedoch vor zwanzig Jahren nach Millbrook, nachdem er bei einem Massaker zweier rivalisierender Gangs für tot erklärt wurde. In der Kleinstadt hatte Joey sich erfolgreich eine neue Existenz aufgebaut, die aber durch die unerwartete Aufmerksamkeit um seine Person gefährdet ist.
Seine Frau deckt ihn gegenüber den Behörden und dem Sheriff, und noch unter dem Eindruck der Schiesserei und des Verhörs kommt zu einer leidenschaftlichen Liebesszene, doch für die Stalls wird nie wieder etwas sein wie zuvor. Als er einen überraschenden Anruf von seinem Bruder Richie aus Philadelphia erhält, muss er sich auf den Weg dorthin machen. Die beiden haben noch eine Rechnung offen, scheint es. Er trifft ihn in einer prunkvollen Villa an. Nach einigem unverbindlichen Small-Talk, gegen dessen Ende aber etwas Neid Richies auf Tom/Joeys Familienleben durchscheint, erklärt Richie kurz, dass Toms Massaker, bei dem auch Fogarty entstellt wurde, ihm die Chance nahm, zum Boss der Verbrecherorganisation zu werden. Die vorbereitete Falle schnappt zu, und Richie will ihn handstreichartig in einem Akt der Rache liquidieren lassen, aber blitzschnell tötet Tom zunächst Richies Bodyguards und schließlich Richie selber.
Nach einer fast wie ein Ritual anmutenden Waschung kehrt Tom zu seiner Familie zurück, wo gemeinsam gegessen wird. Der Film macht aber nicht eindeutig klar, ob er sich wieder in die Familie integrieren kann. Das Screenplay sagt dazu auf der letzten Seite: There is hope.
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