|
|
|
Das Erbe der Bergler
|
![]() |
0.0 (0) |
Der erste August ist der Schweizerische Nationalfeiertag. An diesem Tag steigen die Wildheuer hinauf in die steilen Planggen des "Hinteren Heubrig". Sie sind ausgerüstet wie eh und jeh mit Sensen, Heugaren und Griff-Holzschuhen. Die Wildheu-Ernte soll eingebracht werden. Die Wildheuer machen das so wie das schon ihre Väter gemacht haben. Sie sind die Söhne einer Generation, die in der Herausforderung und im Einvernehmen mit der Natur lebten und überlebten.
Der Film interessiert sich für das Wissen des einfachen Lebens, die Grundlage der menschlichen Existenz. „Das Erbe der Bergler“ versucht die lange gewachsenen existenziellen Erfahrungen der Bergler erlebbar und bewusst zu machen. Die Vätergeneration der heutigen Bergler fand Ihre Identität im existenziellen Kampf und der Herausforderung mit der Natur und die heutige Generation, die Söhne erleben das Erbe der Bergler noch immer als Teil ihrer Identität, allerdings hat dieses Handwerk bei ihnen heutzutage keine existenzielle Bedeutung mehr.
Die Erben der Bergler sind für den Filmemacher nicht nostalgische Zeugen einer versunkenen Überlebenskultur im Muotatal, sondern machen bewusst, was es bedeutet sich der Natur - und das heisst den Bedingungen des Überlebens zu stellen, indem sie einen Teil des existentiellen Kampfes ihrer Väter aufrechterhalten.
Kommentare & Kritiken
|
Dieser Film wurde noch nicht kommentiert oder bewertet
|





























