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Der Photograph
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Jürgen Heiters Essayfilm kreist um die Arbeit des Photographen Benjamin Katz. Aus der Beobachtung Katz bei seiner photographischen Arbeit u.a. mit Rosemarie Trockel, Jonathan Meese oder Jan Hoet entsteht in 20 Sequenzen ein Portrait des Portraitisten, das seinerseits das Wechselspiel von Abwesenheit, Präsenz und Sichtbarmachung im Abbildungs- bzw. Darstellungsprozess reflektiert.
Mit Diskretion und Anteilnahme porträtiert Katz "seine" Künstler, mit denen er schon lange befreundet ist. Regisseur Jürgen Heiter wiederum porträtiert Benjamin Katz mit "Katz'schen" Mitteln des aufmerksamen Nichtvorhandenseins. Aber Katz erscheint in seiner zurückhaltenden Art immer anwesend, gestaltet seine Porträts zart aber zwingend und lässt seiner Form gemäß einen poetisch-sinnlich erzählten Film entstehen.
Kommentare & Kritiken
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