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Dialog mit meinem Gärtner
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Sein Wertesystem unterliegt nur einem Kriterium, das er bewusst oder unbewusst als Richtmaß verwendet, um Dinge und Menschen zu beurteilen: dem gesunden Menschenverstand. Die Kunst an sich, die sein Freund betreibt, findet erst nach längeren, heimlichen Beobachtungen Gnade vor seinen Augen …
Auf diese Weise setzen die beiden eine Art verspätete und brüderliche Jugend fort, in der sich alles vermischt: ihre Familien, ihr Wissen, die Karotten, die Kürbisse, das Leben, der Tod, die Reise im Flugzeug, die Johannesbeersträucher, die Vorlieben und die Farben. Und indem sie alles mit den Augen des anderen sehen lernen, erneuert jeder sein Weltbild. Ohne großes Aufsehen laden sie den Zuschauer ein, an ihrer Entdeckung des Alltäglichen teilzuhaben.
Henri Cueco, der die literarische Vorlage lieferte und selbst Maler ist und Radiojournalist mit Sinn für das schlichte Leben, präsentiert uns hier die Geschichte einer Freundschaft – mitreißend, warmherzig, facettenreich und doch klar und einfach wie eine Liebesgeschichte.
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