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Ein Jahr ohne Liebe
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Gleichzeitig beginnt er ein Tagebuch - über seine AIDS-Erkrankung, seine Abenteuer in Pornokinos und auf Sex-Partys, seine Hoffnung, in dem geheimnisvollen MartÃn seine große Liebe zu finden und mit ihm seine Todesangst zu überwinden. Ein Jahr wird er in seinem Tagebuch festhalten: ein Jahr der Suche, des Verlusts, der Hoffnungen, der hemmungslosen Kicks - ein Jahr ohne Liebe.
Der auf der Berlinale 2005 mit dem TEDDY als bester schwullesbischer Spielfilm ausgezeichnete Film von Anahà Berneri ist das Porträt eines jungen Mannes, der das Leben mit dem ganzen Körper und der ganzen Seele spüren will. Kompromisslos und authentisch, mit schwarzem Humor und explizitem Sex, ohne Beschönigung, ohne Sentimentalität und ohne moralische Belehrungen. Mit einem grandiosen Juan MinujÃn als Pablo. EIN JAHR OHNE LIEBE basiert auf dem autobiografischen Roman von Pablo Pérez, der zusammen mit der Regisseurin auch das Drehbuch schrieb. Mit dem im Titel angesprochenen Jahr ist ein bestimmtes gemeint: 1996, als man in der AIDS-Therapie dazu überging, Patienten statt mit dem hochgiftigen AZT mit einem sogenannten "Medikamentencocktail" zur Eindämmung der Virenproduktion zu behandeln.
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