Doch der Friede endet jäh, als Ali Osman erfährt, das er einen mittlerweile erwachsenen Sohn hat. Dieser steckt in erheblichen Schwierigkeiten mit Devran, einem Mitglied der Drogenmafia. Die ungleichen jungen Männer kämpfen um das gleiche Mädchen.
Für Ali Osman wird die Herzensangelegenheit seines Sohnes schnell zur Ehrensache. Devrans Selbstjustiz und Kaltblütigkeit verstoßen gegen Ali Osmans Ehrenkodex der Strasse. Auch Devran erkennt bald, das der alte Herr nichts vom Kampfgeist verloren hat, für den er einst so gefürchtet wurde.
Und so entbrennt ein unerbittlicher Krieg in der Unterwelt, der die beschauliche Welt der Altherren-Clique auf Leben und Tod bedroht...
Über den Film
1997 schufen Regisseur und Drehbuchautor Yavuz Turgul, Produzentin Mine Vargi und Schauspieler Sener Sen mit ESIKYA – DER BANDIT einen Meilenstein des türkischen Kinos. DER BANDIT brach in der Türkei wie auch im europäischen Kino sämtliche Kassenerfolge, und wurde als “neues türkisches Kino” in der weltweiten Presse gefeiert. Gleichzeitig begann eine neue Zeitrechnung für Filme aus der Türkei, denen plötzlich der Weg in die internationalen Kinosäle geebnet war.
Zehn Jahre danach tut sich das Erfolgstrio, diesmal mit Ömer Vargi als Regisseur, erneut zu einem gemeinsamen Filmprojekt zusammen. Sener Sen bekommt diesmal als Gegenspieler Kenan Imirzalioglu zur Seite gestellt, dem zweifellos beliebtesten Schauspieler und Frauenschwarm der Türkei. Bekanntschaft mit dem europäischen Publikum hat Imirzalioglu in seiner Hauptrolle in „Deli Yürek“ gemacht, für den MaXXimum 2001 seinen ersten Bogey erhielt. FÜR LIEBE UND EHRE ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Leinwandlegende Sener Sen und dem zeitgenössischen Kronprinzen des türkischen Kinos.
Drehbuchautor Yavuz Turgul bedient sich in FÜR LIEBE UND EHRE den für sein Kino typischen, klassischen Erzählelementen und Strukturen, die er bereits in DER BANDIT erfolgreich angewendet hat. Jung gegen Alt, Vergangenheit trifft auf Gegenwart, die Hauptfiguren sind erneut Ganoven, wenn auch diesmal eine Nummer größer als im BANDITEN, und bestens mit den Gesetzen der Strasse vertraut. Auf gesellschaftskritische Elemente, die sich in jedem Turgul-Film mal mehr mal weniger eindeutig finden lassen, muss man auch bei diesem Projekt nicht verzichten. Diesmal geht der Autor sogar so weit, das er die „Bösen“ gar bewusst in eine Opferrolle zwängt, in die die Gesellschaft sie drängt.






























