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Geliebte Jane
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Jane Austen (Anne Hathaway) glaubt fest an die wahre Liebe. Doch ihre Eltern (Julie Walters, James Cromwell) sähen die hübsche Tochter am liebsten in einer Versorgungsehe, die den Familienunterhalt sichert; im England des Jahres 1795 die übliche Praxis für eine junge Frau. Doch als die 20jährige Jane dem attraktiven, jungen Iren Tom Lefroy (James McAvoy) begegnet, wecken dessen Intellekt und Arroganz ihre Neugier; Janes Welt gerät aus den Fugen. Aber kann es sich die junge Frau leisten, die Avancen des Neffen der reichen Lady Gresham (Maggie Smith) zurückzuweisen, der Autorität ihrer Eltern zu trotzen und sich über sämtliche gesellschaftlichen Konventionen hinweg zu setzen?

In GELIEBTE JANE riskiert eine junge Frau, die gerade dabei ist, sich die ersten literarischen Lorbeeren zu verdienen, eine Romanze, die ihr Leben und ihr kreatives Schaffen für immer prägen sollte...Jane Austen (Anne Hathaway) hat die literarische Welt mit ihren Worten, ihrem Witz und ihrer Weisheit bereichert. Doch auch ihr eigenes Leben war reich an Leidenschaft und Romantik. Im Alter von 20 Jahren lernte sie Tom Lefroy (James McAvoy) kennen und lieben und die Beziehung der beiden ist mindestens ebenso real und romantisch wie Austens bedeutendste Bücher. Im England von 1795 hätte eine junge Frau mit einer Liebesheirat einen törichten und vor allem irreparablen Fehler begangen. Denn Geld allein regierte diese vom Klassen– und Ständesystem geprägte Welt. Und das ist Mr. und Mrs. Austen (James Cromwell, Julie Walters) angesichts des heiratsfähigen Alters ihrer jüngsten Tochter nur allzu gut bewusst. Nur Jane will diese Notwendigkeit partout nicht einsehen. Ihr unabhängiger, aufmüpfiger Geist glaubt an eine Welt jenseits aller Klassen und Geldverflechtungen, jenseits von Stolz und Vorurteil. Wenn Jane heiratet, dann nur aus Liebe. Darin ist sie sich sicher. Auch ihre Eltern sind sich sicher, nur das Beste für ihre Tochter im Auge zu haben – einen wohlhabenden, gut situierten Ehemann. Der perfekte Kandidat steht schon bereit: Mr. Wisley (Laurence Fox), der Neffe der ebenso Respekt einflößenden wie reichen Lady Gresham (Maggie Smith). Aber allen Anstrengungen und besten Absichten der Austens zum Trotz weist Jane sämtliche Avancen des linkischen, biederen Aristokraten zurück. Dann trifft sie auf den jungen Iren Tom Lefroy (James McAvoy). Der Jurist, der noch in der Ausbildung steht, kommt mit Austens Bruder Henry aus London nach Hampshire zu Besuch. Tom ist gut aussehend, intelligent und arm. Außerdem verachtet er biedere Landpomeranzen, wie seine Gastgeber es sind. Aber der junge Lebemann findet in Janes altklugem Talent und ihrer wilden Unabhängigkeit mehr als er je zu hoffen wagte. Die Wege der Beiden kreuzen sich immer öfter. Sie liefern sich im nahe gelegenen Wäldchen Wortgefechte, tanzen auf einem Ball miteinander, Jane schlägt James beim Kricket und er drückt ihr „Tom Jones“ als Bettlektüre in die Hand. Schließlich geschieht das Unvermeidliche: Die beiden verlieben sich und stehen dabei unter ständiger Beobachtung. Janes Cousine Eliza und ihre Schwester Cassandra warnen sie bereits vor den möglichen Folgen ihrer Affäre. Lady Gresham beäugt die Geschehnisse mit kühlem Zorn, während der arme Mr. Wisley hartnäckig an seiner Hoffnung auf eine Ehe mit Jane festhält. Tom ist der Protegé seines Onkels, Richter Langlois (Ian Richardson), der persönlich und finanziell so einiges in den Neffen investiert hat. Ganz sicher wird der ebenso konservative wie gefühlskalte Langlois nicht tatenlos zuschauen, sollte Tom seine Investitionen mit einer nicht standesgemäßen Ehe „verplempern“. Das Paar muss sich entscheiden. Tom will mit Jane durchbrennen, doch eine Flucht hätte katastrophale Folgen für beide. Janes Familie ist alles andere als wohlhabend, sie selbst würde Ansehen und Ehre verlieren. Auch die Finanzlage und die Zukunft von Lefroys Familie in Irland hängen völlig von ihm ab. Wenn Jane und Tom wegliefen, dann könnten sie alles verlieren: Familie, Freunde, Wohlstand. Sind sie bereit zu diesem letzten, endgültigen Schritt, mit dem nur das Gefühl, nicht die Vernunft siegt?

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