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Tödliche Verbindungen
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Im Frühjahr des Jahres 1978 stirbt in Bad Tölz eine Frau (Karin Steiner) an einer Blausäurevergiftung. Es ist gänzlich unkar, wie das Gift in den Körper der alleinstehenden Verkäuferin kam. Der Tölzer Kommissar Walter Degenhardt (Adnan Erten) und sein aus Miesbach zugeteilter Kollege Rio Hartmann (Luky Zappatta) nehmen die Ermittlungen auf. Die Beiden haben gänzlich unterschiedliche Charaktere und deshalb kommt es auch des Öfteren zu Zankereien. Weder deuten Indizien auf ein gewaltsames Verbrechen, noch auf einen eventuellen Selbstmord hin. Der geheime Liebhaber der Toten, welcher in Dachau verheiratet ist und in einer Chemiefirma arbeitet, scheint den Kommissaren nicht ganz geheuer zu sein. Luftikus Rio beginnt nebenbei eine Affäre mit der Zeugin Conny Sageder (Liane Sellerer), worüber Walter überhaupt nicht erfreut ist. Die Ereignisse überschlagen sich und es kommt zum furiosen Finale in den Bergen.Tödliche Verbindungen - Eine Tölzer "Mordsgschicht" aus den 70ern - verwirklicht mit geringen finanziellen Mitteln, Laiendarstellern und einer Crew mit viel Leidenschaft und Herzblut!

Hintergrund:
Ist es wirklich wahr, was der "Bulle von Tölz" in der gleichnamigen TV-Serie erlebt? Nein, ist es nicht. Alles reine Fantasie? Die Wahrheit übertrifft - wie so oft - den Erfindungsreichtum der Fernsehleute. Das unterstreicht auch die spannende Sammlung von 30 authentischen Kriminalfällen aus den vergangenen Jahrhunderten, dokumentiert von Zeitzeugen und Tatortberichten, die unter dem Titel "Mordsgeschichten aus Bad Tölz und dem Isarwinkel" von der Tölzer Kurier Redakteuren Maximilian Czysz und Christoph Schnitzer (ISBN: 3-00-012421-7) im November 2003 erschienen sind.

Umsetzung:
Die beiden Filmemacher Edgar Kraus und Markus Kleinhans aus Bad Tölz haben nun eine dieser Mordsgeschichten verfilmt: Den Tamponmord, der sich im Jahre 1978 tatsächlich im Tölzer Raum abspielte. Trotz schmalem Budget hat sich aus dem ursprünglichen Amateurvorhaben ein recht aufwändiger Film entwickelt, der durch seine professionelle Überarbeitung nun auch kinotauglich ist. Der Film wurde komplett nachsynchronisiert und mit neuem Ton versehen.

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