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Weisst was geil wär...
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Anstatt ihrem Studium nachzugehen, träumen die Freunde Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler) davon, einen Film zu machen. Genre ist eigentlich egal – Hauptsache keine Beziehungsschnulze! Allerdings fehlt den beiden das nötige Geld. Die Lösung erscheint in Gestalt der attraktiven Lisa (Nadja Bobyleva), die als Mitbewohnerin die WG-Kasse auffüllt und obendrein auch noch Schauspiel studiert. Schnell ist es um die zwei Jungs geschehen, was zu vielen komischen Verwicklungen führt: Vor und hinter der Kamera…Inhalt

Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler) sind eigentlich Studenten. Doch den Hörsaal der Universität kennen sie nur aus Erzählungen. Sie verbringen ihre Tage im tristen Trott zwischen Cornflakes mit saurer Milch, Salami-Pizza und Computerspielen. Eigentlich träumen sie davon, einmal großes Kino zu machen, doch sie kommen einfach nicht aus dem Knick. Das einzige, was sie zu Stande bringen, ist es, sich als Filmschaffende auszugeben, um bei den Frauen besser anzukommen. Auf einer Party lernt Heinz die Seriendarstellerin Marie (Philippine Pachl) kennen. Auch sie fällt auf den Schwindel herein und landet mit dem vermeintlichen Regisseur im Bett. So könnte es ewig weitergehen. Faulenzen, Futtern, Feiern, Frauen - ein ewig gleicher Kreislauf.

Doch da ist ja noch diese Idee, der Traum vom eigenen Film. Einem echten Kassenknüller, Genre egal, Hauptsache keine Beziehungsschnulze. Das möchten Tommy und Heinz dann doch mal probieren. Aber ihnen fehlt das Geld. Ihre Gegenmaßnahme: Sie beschließen, jemanden in ihre Wohnung zu holen, um mit den Mieteinnahmen den Film zu finanzieren. Dafür machen Sie das, was vermeintliche Filmleute am besten können: ein Mitbewohner- Casting. Es kommen mehrere Bewerber in Frage. Schließlich entscheiden sie per Schnick- Schnack-Schnuck und die angehende Schauspielschülerin Lisa (Nadja Bobyleva) zieht ein. Sie hat gerade ihren Freund verlassen, den sie in flagranti mit Annabel (Tina Grawe), der Ex- Freundin von Tommy, erwischt hat.

Lisa ist das Gegenteil der beiden trägen Maulhelden. Sie redet nicht nur, sie ist eine Frau der Tat. Während Tommy und Heinz noch überlegen, in welcher Reihenfolge sie im Abspann des Films genannt werden, bringt Lisa die beiden schon zu ersten Probeaufnahmen für ihr nächstes Casting. Und ganz nebenbei verdreht sie vor allem Tommy den Kopf. Der hängt eigentlich noch immer an seiner Ex-Freundin. Lisa mit ihrer frischen und offenen Art kommt da genau zum richtigen Moment. Schluss mit alten Beziehungen, endlich einen Neuanfang wagen. Die beiden kommen sich langsam näher, aber keiner macht den entscheidenden ersten Schritt, keiner gesteht seine Gefühle. Tommy ist hin- und hergerissen. Einerseits hat er noch immer Annabel im Hinterkopf, andererseits hat er sich längst in Lisa verliebt. Und genau in dieser Situation meldet sich seine alte Liebe nach langer Funkstille wieder bei ihm. Tommy erkennt: Auch wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, sie stirbt. Er entscheidet sich für Lisa. Als er nach dem finalen Treffen mit Annabel nach Hause kommt und Heinz und Lisa stöhnen und schreien hört, bricht für ihn eine Welt zusammen. Schon immer war ihm klar, dass Heinz auch hinter Lisa her ist. Er zieht Hals über Kopf zu seinem schwulen Freund Bruno (Nicholas Reinke). Was er nicht weiß: Die beiden haben nur ein wenig geprobt und die berühmte Orgasmus-Szene aus dem US-Film "Harry und Sally" nachgespielt.

Am nächsten Morgen ist Tommys Bett leer und alle Versuche, ihn zu erreichen, schlagen fehl. Sie vermuten, er ist bei seiner Ex über Nacht geblieben. Lisa ist der Verzweiflung nahe. Liebeskummer so kurz vor ihrem wichtigen Tag kann sie nun wirklich nicht gebrauchen. Doch schließlich ist es soweit, das Vorsprechen für die Rolle. Sie spielt eine Liebesszene und sie spielt sie gut. Aber eine Konkurrentin ist besser.

Heinz hat in der Zwischenzeit Tommy getroffen und nach einer handfesten Auseinandersetzung der beiden klärt sich die Situation auf. Tommy erfährt, dass es nur Orgasmus-Karaoke war. Die Freunde versöhnen sich bei einem Abendessen am See und fahren wieder nach Hause zu Lisa. Doch dort erwartet die beiden eine böse Überraschung. Lisa ist ausgezogen und hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Jetzt ist sie weg. Aber sie hatte ihm immer wieder gesagt: „Wenn Du etwas wirklich willst, dann tu was dafür. Dann bekommst du es auch“. Tommy erinnert sich an diesen Satz und nimmt sein Schicksal in die Hand. Er steigt auf seinen Roller und fährt ihr hinterher. Ganz zum Schluss erkennt man: Beide haben den Film, über den sie die ganze Zeit gesprochen haben, längst gedreht. Es ist ihr Leben, ihr Film.

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