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Yella
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Yella fängt noch einmal an, jenseits der Elbe, im Westen, wo es Arbeit und Zukunft geben muss. Sie hat Wittenberge hinter sich gelassen, die gescheiterte Ehe, die Insolvenz der Firma ihres Manns Ben. In Hannover lernt sie Philipp kennen, der für eine Private Equity-Firma arbeitet. Als seine Assistentin bewährt sie sich in der Welt des Risiko-Kapitals, der gläsernen Büros, der unentwegten Bewegung. Philipp ist aufmerksam, unsentimental, mit einem Ziel vor Augen, einem handfesten Traum, der ein gemeinsamer werden könnte. Yella wird seine Gefährtin. Unmerklich nistet die Liebe sich in ihre Komplizenschaft ein.

Doch immer wieder bricht etwas auf, zieht sie etwas zurück zum Ort, den sie verlassen hat, drängen Bilder, Stimmen, Geräusche aus der Vergangenheit in ihr neues Leben. Yella hat Angst, dass sie träumt. Dass dieser Traum vorbei ist, wenn sie die Augen schließt.

In seinem achten Spielfilm erzählt Christian Petzold von einer jungen Frau, die ihren Platz finden will in einer Welt der Schnelligkeit und Bewegung; von den Menschen, die sie zurücklässt; von einer neuen Begegnung, in der die alte Sehnsucht aufscheint. Vorstellung und Wirklichkeit, Erinnerung und Ungebundenheit, Hingabe und Berechnung durchdringen sich in vielschichtig komponierten Bildern von unsentimentaler Melancholie und zärtlicher Präzision zum Traum einer Liebe in den Zeiten des Risikokapitals.

Mit Nina Hoss, Devid Striesow und Hinnerk Schönemann versammelt Yella drei herausragende Schauspieler des jungen deutschen Kinos in den Hauptrollen. Das weitere Ensemble ist mit Burghart Klaußner, Barbara Auer, Christian Redl, Michael Wittenborn, Wanja Mues, Peter Benedict und Martin Brambach bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Hinter der Kamera stand, wie in allen bisherigen Filmen Christian Petzolds, Hans Fromm; für die Montage war Bettina Böhler (u.a. Die Innere Sicherheit, Gespenster) verantwortlich. Yella ist die sechste Zusammenarbeit Christian Petzolds mit der Berliner Produktionsfirma Schramm Film.

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